11.8.2005
Corona Gsteu - Künstlerin (2820 Besucher)
Corona Gsteu lebt mit ihrer Familie im Stuwerviertel. Sie mag die dörfliche Struktur und die vielen Bekanntschaften, die sie im Laufe der Jahre geschlossen hat. Ihre künstlerische Tätigkeit fließt in ihre Arbeit in der Gebietsbetreuung Leopoldstadt ein, wo sie ihr Interesse für Raum und Raumgestaltung weiter entwickelt. Trotz Kinderbetreuung, Haushalt und Beruf findet Corona immer wieder Zeitlücken für ihre künstlerische Arbeit.
Wie alt sind Sie?
Seit wann leben und arbeiten Sie in Stuwerviertel?
Wo sind Sie geboren?
Erklären Sie Ihren Aufgabenbereich.
Womit starten Sie den Tag?
Wann beginnen Sie morgens mit der Arbeit?
Wie würden Sie mit eigenen Worten ihre Firma, für die Sie arbeiten, beschreiben?
Wie ist Ihr Verhältnis zu Ihren KollegInnen?
Was war Ihr erstes Passwort am Computer?
Was kann Sie in Rage versetzen?
Verraten Sie uns eine Marotte/ Eigenheit?
Wie lautet Ihr Kurzname?
Was möchten Sie gerne machen, wenn Sie in Ruhestand treten?
Was ist Ihre Arbeitsdevise?
Was erwarten Sie sich von Ihren KollegInnen?
Welche Bedeutung hat Arbeit für Sie?
Wofür nutzen Sie das Internet?
Welches ist Ihr elektronisches Lieblingsgerät?
Wieviel Stunden verbringen Sie täglich mit Arbeit?
Welche Bedeutung hat Geld für Sie?
Waren Sie schon einmal arbeitslos?
Was ist Ihre Lieblingsbeschäftigung in Ihrer Freizeit?
Was wünschen Sie sich für ihre Arbeit?
Welche Angebote nutzen Sie in Wien?
Welche Verkehrsmittel benutzen Sie?
Welche Erfahrungen haben Sie mit dem Ziel 2-Wien Programm gemacht?
Sehr gute - sowohl innerhalb der Gebietsbetreuung Leopoldstadt und mit dem Grätzelmanagement 02 und 20, als auch dem Kulturpark Augarten, dem MOST Stuwerviertel. Anforderungsprofile für die jeweiligen „Projektmanager des Grätzels“ sollten vor der Anstellung jedoch in einer Ausschreibung klar definiert werden. Die Projekte, die mit viel Aufwand vom Personal her langfristig begleitet und betreut werden, funktionieren, die anderen leben nur kurz vom harten Kern der Bevölkerung und schlafen dann eventuell wieder ein. Die Begleitung ist offensichtlich das Wichtigste. Es ist schade, dass Kunst und Kultur zu wenig gefördert werden, obwohl sie - im Vergleich zu anderem - so viel mehr bewirken können.
Was erwarten Sie sich vom Ziel 2-Wien Programm?
Wie beurteilen Sie das Viertel/Grätzel, in dem Sie leben?
Geben Sie uns Tipps zu Ihrer nächsten Umgebung im Ziel2-Gebiet (Lokale, Geschäfte, Plätze usw.).
Lokale:
Fimen:
41 Jahre
Seit 1992
In Wien
Künstlerische Tätigkeit, Zeichnungen, Grafiken, Planungen im öffentlichen Raum, Kulturarbeit
Momentan mit Flascherl machen um 2:00 früh, ansonsten „etwas“ später mit einem Kaffee.
Gegen 9 Uhr
Flexibel und vielseitig, offen für Neues
Sehr gut
zwilling
Ungerechtigkeit, Vorurteile, Fremdenfeindlichkeit, Mobbing, Lügen
Viel zu kontaktfreudig . Ich brauche im Stuwerviertel von A nach B immer 3x so lange als geplant, da ich einen Haufen Menschen kenne, die ich sehr mag und die mich interessieren, da möchte ich wissen wie es ihnen geht und was sie gerade treiben und woran sie gerade arbeiten... Das kann dann lange dauern!
Gibt es keinen, ganz einfach Corona (lat.Kranz oder Krone), wie das mexikanische Bier!
Mit meiner Familie zusammen treffen, reisen, Stimmungen länger geniessen, diskutieren, neue Menschen kennen lernen
Ich möchte jederzeit zeichnen/arbeiten können, nicht nur dann, wenn mich die Muse küsst! Das ist für mich die Herausforderung – das Handwerk dazu weiter entwickeln, offen für Neues sein. Der Prozess : Nachdenken - Ideen finden – Umsetzen. Ein Projekt planen und ausführen, hartnäckig bleiben, keine Ideologien über Bord werfen, Überzeugungsarbeit leisten.
Loyalität, Offenheit, Ehrlichkeit, Innovation, Kritikfähigkeit
Es ist meine Existenzsicherung, ich arbeite gerne.
Informationsquelle und Informationsvermittlung. Das beginnt bei: wie komme ich wo hin, was ist heute abend z.B. im MAK oder im Viertel los, und hört auf bei: was stellt eine Freundin gerade in London aus, den jeweiligen Stand der Leute/ FreundInnen/KünstlerInnen miterleben, die gerade anderswo leben bzw. ausstellen, Reisebuchungen im In- und Ausland, Verkehrverbindungen uvm.
Momentan mein Notebook.
Ich führe sehr verschiedene Arbeiten an einem Tag aus, für die künstlerischen und organisaorischen Arbeiten im Schnitt ca. 7-8 Stunden.
Keine - aber ich brauche es.
Ich habe studiert und gleichzeitg gearbeitet, dann war ich ein halbes Jahr arbeitslos und konnte endlich wieder „nur“ weiterstudieren...also die Arbeitslosigkeit stand für mich in einem anderen Kontext, ich habe aber die Maschinerie „Arbeitsamt - und nur eine Nummer sein“ in der Zeit kennengelernt.
Mit meinen Kindern schwimmen gehen.
Dass sie gesehen wird.
Kulturelle Angebote, wie Ausstellungen, MQ, MAK, Theater, Kabarett, Lesungen, sowohl in der Stadt als auch in meinem Viertel „ums Eck“, wie Prater, Donauinsel, alte Donau, Venediger Au als Erholungsraum mit meinen Kindern.
Das Fahrrad, die 21erBim, 5er, alle U-Bahnen, Busse (ausschließlich öffentliche Verkehrsmittel!)
Vernetzungsarbeit - Publikationen - Öffentlichkeitsarbeit - think global/act local - Arbeitsweise — Niederschwelligkeit. Verbesserung der Strukturen im Viertel, sowohl für die BewohnerInnen, die Märkte, die Kaufleute. Veröffentlichung und Unterstützung von Aktivitäten, Bewerbung und Unterstützung von Ausstellungen, Lesungen, DJ Lines und anderen Aktivitäten sowie multikulturelle Arbeit in all den bereits erwähnten Bereichen, also Integration von Menschen, ohne der Trennung von ZuwandererInnen von ansässigen ÖsterreichInnen.
Ein wunderschönes grünes Arbeits- und Wohnviertel. Es gibt einige Aufgaben, die Situation zu verbessern. Ich arbeite selbst daran. Es fehlen jedoch Entscheidungen auf höherer Ebene zur Finanzierung! Eine bessere Vernetzung und Kommunikation der BewohnerInnen, vielleicht eine Neuorientierung der Geschäfte und des Marktes - eine verbesserte Vernetzung der Vereine und Schulen in Verbindung mit den Großbetrieben rundherum wie Messe, Prater, Konzerne in der Lassallestraße, dem Ekazent, und dem Einkaufszentrum wären wichtig.
Eggers Gusto Stüberl: Familienbetrieb, Ausstellungsstr./Ecke Molkereistraße. Sehr gute Küche, Schanigarten zur Ausstellungsstraße hin. Mich hat fasziniert als ich das erste Mal dort war, dass die Hälfte der Leute im Schanigarten vom Augustinverkäufer eine Zeitung gekauft haben!
Gasthaus Reinthaler in der Stuwerstraße
Gasthaus Möslinger : Wolfgang Schmälzlgasse, wunderbare Waldviertler Spezialitäten
Apartment02 : Neues Lokal. Obermüllnerstr. 2A, nett, im Innenhof zwischen Fachhochschule und StudentInnenheim
Gebietsbetreuung Leopoldstadt :Mayergasse 3: Infos zum Mietrecht, Haussanierungsberatung, Verkehrsplanung, Hofbegrünung,
Gebietsbetreuung Außenstelle Stuwerviertel: Molkereistr.: stuwart KünstlerInnenvernetzung + Kulturarbeit, öffentlicher Raum, Anlaufstelle
Bassena Stuwerviertel: Wolfgang Schmälzlgasse 12, gut gemischtes Angebot für Jugendliche und Kinder, auch Erwachsenenbildung
Weilguny: Organizer, Kalender und Papierwaren, Stuwerstraße, sehr persönliche Betreuung
Papierwaren Löscher: Wolfgang Schmälzlgasse , sehr persönliche Betreuung
Blumengeschäft Wildwuchs : Ennsgasse, innovativer Blumenladen mit Hang zum Kultgeschäft
Installateur Riedel : sehr persönliche Betreuung
Schuh und Schlüsselservice Daniel am Ilgplatz, sehr persönliche Betreuung
Galerie Bogdan: Stuwerstraße/ Ecke Molkereistraße
GALERIE VOR ORT
Firma Koks, Kohle, Holz, Heizöl: Obermüllnerstraße 11
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