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19.8.2005 | Kommentare (0)
Margit Herberth - Cafe FRAME, Werbegestalterin, Ausstatterin (5233 Besucher)
Margit Herberth hat ihre vielseitigen Talente bis zur Eröffnung des Cafe FRAME in der Jägerstraße in ihrem Werbegestaltungsunternehmen und ihrer künstlerischen Tätigkeit ausgelebt. Beide Firmen betreibt sie gemeinsam mit ihrem Mann. "Die Arbeit ist intensiv, aber es lohnt sich. Ich lerne dabei viel über Menschen." Das FRAME ist im Wallensteinviertel binnen Kurzem zu einem sehr beliebten Treffpunkt für ein bunt gemischtes Publikum geworden.
Wie alt sind Sie?
Seit wann leben Sie im Wallensteinviertel?
Wo sind Sie geboren?
Erklären Sie mit einem Satz Ihr Unternehmen.
Womit starten Sie den Tag?
Wann beginnen Sie morgens mit der Arbeit?
Wie würden Sie mit eigenen Worten Ihre Position beschreiben?
Was ist Ihnen bei Ihren MitarbeiterInnen wichtig?
Was kann Sie in Rage versetzen?
Verraten Sie uns eine Marotte/ Eigenheit?
Was erwarten Sie von Ihren MitarbeiterInnen?
Welche Bedeutung hat Arbeit für Sie?
Wofür nutzen Sie das Internet?
Wieviele Stunden verbringen Sie täglich mit Arbeit?
Waren Sie schon einmal arbeitslos?
Welche Bedeutung hat Geld für Sie?
Was wünschen Sie sich für Ihre Arbeit?
Welche Verkehrsmittel benutzen Sie?
Welche Erfahrungen haben Sie mit dem Ziel 2-Wien Programm gemacht?
Was erwarten Sie sich vom Ziel 2 Programm?
Wie beurteilen Sie Ihren Wirtschaftsstandort?
Wie beurteilen Sie das Grätzel?
Geben Sie uns Tipps zu Ihrer nächsten Umgebung im Ziel2-Gebiet. (Lokale, Geschäfte, Plätze usw.)
42 Jahre
Seit 24 Jahre.
In Wien
Ein junges, dynamisches, aufgeschlossenes Kunst- & Kulturcafe mit dem Slogan: Music, Drinks & Coffee. Das Werbegestaltungsunternehmen haben wir seit 1994.
Mit einem starken Kaffee.
Gegen 11 Uhr.
Ich bin die Geschäftsführerin, Stefan (mein Mann) ist der Inhaber des Lokals.
Was war Ihr erstes Passwort am Computer?
Das habe ich immer meinem Sohn überlassen.
Dass sie ihr Studium weiter machen und dass es nicht ihr Ziel ist, im Gastgewerbe zu arbeiten.
Wenn jemand unehrlich ist.
Ich glaube immer, dass es ohne mich nicht geht.
Wie lautet Ihr Spitzname?
Früher wurde ich Meggi genannt, aber hier im FRAME nicht mehr und das ist mir ganz recht so.
Was möchten Sie gerne machen, wenn Sie in Ruhestand treten?
Ich kaufe mir in Bangkok eine Harley Davidson und fahre damit nach Wien. Ruhestand gibt es für mich nicht, ich bin nicht der Mensch dazu.
Was ist Ihre Arbeitsdevise?
Das zu machen, was mir Lust und Spaß macht und mich auf der menschlichen Seite weiter bringt.
Teamfähigkeit, Ehrlichkeit, dieselbe Wellenlänge - da ist das Alter egal.
Ich möchte mit dem, was ich mache und erreiche, zufrieden sein. Wenn ich etwas mache, dann muss es sehr gut sein. In der Beziehung bin ich sehr selbstkritisch.
Welches ist Ihr elektronisches Lieblingsgerät?
Mein neuer Staubsauger. Ich habe ihn erst seit einer Woche.
Firmenrecherchen, meine Neugierde über andere Leute stillen oder z.B. Konzerttickets bestellen.
12 - 13 Stunden. Nach der Lokaleröffnung 2003 haben wir eindreiviertel Jahre ohne einen freien Tag durchgearbeitet.
Während meiner Karenzzeit war ich arbeitslos. Ich habe es eine Zeit lang genossen, dann bin ich aber unruhig geworden, habe dann viele kleine Jobs gemacht und eine Ausbildung.
Es hat keine vorrangige Bedeutung, aber wir brauchen es, um die Rechnungen zu bezahlen und den Lebensaufwand zu bestreiten. Da gehört ein Urlaub auch dazu.
Was ist Ihre Lieblingsbeschäftigung in Ihrer Freizeit?
Ich habe keine klassische Form von Freizeit. Wenn ich aufs Land fahre, nehme ich die Buchhaltung mit oder ich gehe in die Werkstatt und arbeite dort an etwas. Wenn Freunde ins Lokal kommen und wir reden, ist das auch schon eine Form von Freizeit.
Dass die Gäste genauso angenehm bleiben und dass wir kulturell mehr auf die Beine stellen können. Ich möchte den KünstlerInnen außer Essen und Getränke gerne auch Geld bezahlen können.
Welche Angebote nutzen Sie in Wien?
Berufsbedingt Ausstellungen, auch Theater. Ich schaue mir gerne neue Bauten an - egal ob Büros oder Wohnhäuser.
Geschäftsbedingt das Auto und die Citybikes.
Ich weiß, dass es Förderungen gibt, von denen z.B. das Grätzelmanagement, Jugendarbeit, Parkbetreuung oder das Projekt Kunst20 finanziert wird.
Zu allererst würde ich mal erheben, was die Leute brauchen und wollen und daraus Projekte entwickeln. Ich erwarte mir, dass gegen die Ausländerfeindlichkeit und die Armut im Bezirk gearbeitet wird, dass mehr in Grünflächen investiert wird und dass die leeren Geschäftslokale sinnvoll genutzt werden.
Für uns ist er positiv, weil uns die Leute angenommen haben. Die Werbegestaltung funktioniert unabhängig vom Bezirk.
Es gehört aufgefrischt. Viele Firmen sind weggezogen. Die Wallensteinstraße war vor 17 Jahren die zweit größte Einkaufsstraße nach der Mariahilfer Straße. Um die leeren Lokale wieder zu beleben, müsste die Infrastruktur gefördert werden.
Hacienda Ephemer
Pakistanischer Shop - Hannovergasse
Bäckerei GÜL - Othmargasse
Gasthaus Kopp - wenn ich etwas Deftiges brauche
Shelter - Wallensteinplatz