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24.11.2004 | Kommentare (0)
Sine Dachenhausen - Projektleiterin (2571 Besucher)
Als Projektleiterin des EU-Projektes women.diversity.net arbeitet Sine Dachenhausen mit Problemstellungen, die Menschen mit verschiedenen kulturellen Identitäten und Lebensgeschichten mit sich bringen. Das Projekt wurde im Jänner 2005 erfolgreich abgeschlossen.
Wie alt sind Sie?
Seit wann arbeiten Sie im Viertel?
Erklären Sie mit einem Satz Ihren Aufgabenbereich. Durchführung und Projektleitung des Lehrgangs "Soziales Diversity Management und Kulturvermittlung" am abz.wien.
Womit starten Sie den Tag?
Wann beginnen Sie morgens mit der Arbeit?
Wie würden Sie mit eigenen Worten Ihre Firma, für die Sie arbeiten, beschreiben?
Wie ist Ihr Verhältnis zu Ihren KollegInnen?
Was war Ihr erstes Passwort am Computer?
Was kann Sie in Rage versetzen?
Wie lautet Ihr Spitzname?
Was möchten Sie gerne machen, wenn Sie in Ruhestand treten?
Was ist Ihre Arbeitsdevise?
Was erwarten Sie von Ihren KollegInnen?
Welche Bedeutung hat Arbeit für Sie?
Wofür nutzen Sie das Internet?
Welches ist Ihr elektronisches Lieblingsgerät?
Wieviele Stunden verbringen Sie täglich mit Arbeit?
Welche Bedeutung hat Geld für Sie?
Waren Sie schon einmal arbeitslos?
Was ist Ihre Lieblingsbeschäftigung in Ihrer Freizeit?
Was wünschen Sie sich für Ihre Arbeit?
Welche Angebote nutzen Sie in Wien?
Wo in Wien leben Sie?
Welche Verkehrsmittel benutzen Sie?
Welche Erfahrungen haben Sie mit dem Ziel 2-Wien Programm gemacht?
Was erwarten Sie sich vom Ziel 2-Wien Programm?
Wie beurteilen Sie das Viertel/Grätzel, in dem Sie arbeiten?
Geben Sie uns Tipps zu Ihrer nächsten Umgebung im Ziel2-Gebiet. (Lokale, Geschäfte, Plätze usw.)
42 Jahre
Seit 2002
Eine Tasse schwarzen Tee trinken.
Unterschiedlich, meistens um 8.30 Uhr, manchmal auch früher oder etwas später.
Eine Organisation, die im arbeitsmarktpolitischen Bereich tätig ist, nur von Frauen getragen wird und für Frauen da ist. Wir haben einen hohen ethischen Stellenwert im Umgang mit den Klientinnen.
Gut. Wir müssen mit wenig Ressourcen viel auf die Beine stellen.
-
Wenn das, was ich sagen will, nicht ankommt und nicht verstanden wird.
Verraten Sie uns eine Marotte/ Eigenheit?
Wenn ich müde nach Hause komme, lasse ich alles fallen und räume es auch nicht weg bis zum nächsten Morgen.
Rosine
Dann hoffe ich, dass ich noch viel reisen werde und auch kann. Und dass ich viel Zeit für Rosen habe.
Sei aufmerksam!
Offenheit und Loyalität
Arbeit bedeutet für mich, immer wieder neuen Herausforderungen zu begegnen, lernen, neue Dinge entwickeln und kreativ sein.
Recherche, Email, manchmal spiele ich Backgammon
Digitale Fotokamera, Computer
Im Durchschnitt 8 Stunden, manchmal etwas mehr.
Mein autonomes Leben führen zu können, aber ich habe immer zu wenig Geld.
Ja, 2 Wochen. Aber ich habe jetzt manchmal Angst vor Arbeitslosigkeit, auch weil ich älter bin und sich der Arbeitsmarkt verschärft hat.
Fahrrad fahren, im Augarten auf der Wiese liegen und lesen, Gesellschaftsspiele
Dass mehr Ressourcen an Zeit und Geld zur Verfügung stehen, um Projekte zu entwickel und um sie sorgfältiger erledigen zu können.
Beislkultur, Fahrradwege, Kabarett, Konzerte, Augarten
Ich lebe Volkertviertel, 2. Bezirk.
Öffis, Fahrrad
Die Investitionen in das Gebiet sind sehr gut. Ungut ist die willkürlich gesetzte Grenze des Gebiets, das hat auch oft zu Unverständnis geführt. Mit dem Programm ist eine Aufwertung des Gebietes passiert. Obwohl es den Menschen hier zugute kommen soll, steigen die Mieten und die Menschen werden vertrieben. Beim Umbau des Wallensteinplatzes wurde zu wenig auf die Bedürfnisse der MigrantInnen Rücksicht genommen - was z.B. die Anordnung der Bänke angeht. Im arbeitsmarktpolitischen Bereich gibt es wichtige Projekte, die niederschwelligen Ansätze sind gut.
Dass Fragen beantwortet werden, wie - Wie erreicht man die Menschen, die verschiedenen Zielgruppen, Migrantinnen? - Was brauchen Sie? Die Bildung ist auf dem österreichischen Bildungsprogramm aufgebaut, das passt nicht immer. Menschen und ihre Bedürfnisse sollen mehr einbezogen werden. Längerfristige Aktivitäten sollen Menschen empowern, über die Programmdauer hinaus. Wirkliche Integration braucht mehr Zeit und Auseinandersetzung. Da hat auch die österreichische Bevölkerung einiges nachzuholen.
Ich liebe das Volkertviertel, es hat sich sehr entwickelt. Ich liebe den Volkertmarkt. Und über die vielen Jahre sind nette Kontakte entstanden - wie z.B. dass ich beim Türken abends anklopfen kann, wenn ich noch Brot brauche. Es ist ein buntes Viertel, es gibt jetzt auch mehr Schwarze und es ist auch im Sommer lebendig.
Volkertmarkt; Gasthaus AM NORDPOL - Nordwestbahnstraße/ Nordpolgasse; AWAWA im Augarten; Augarten; Cafe FRAME in der Jägerstraße